14.03.2021

Ein Jahr Corona Pandemie – Ein Zwischenblick auf das was ein THW Ortsverband leistet

Am 14. März 2020 starten für den Ortsverband die Einsätze im Rahmen der Corona Pandemie

In Zusammenarbeit mit der Feuerwehr Stadt Neuwied und Feuerwehr Rengsdorf wurde das Gebäude der ehemaligen Abfallwirtschaft geräumt. Am Folgetag wurde bis in die späten Abendstunden die Infrastruktur durch die Fachgruppe Elektroversorgung und Infrastruktur des Ortsverbandes im Gebäude zum Betrieb der Fieberambulanz eingerichtet. Im Krisenstab des Landkreises Neuwied war ein Fachberater THW des Ortsverbandes tätig. Parallel dazu wurden weitere Maßnahmen in der Fieberambulanz und im Lager des Krisenstabes durchgeführt.

Im Laufe des April und Mai konzentrierte sich die Unterstützung durch den Ortsverband in Zusammenarbeit mit verschiedenen Feuerwehren aus der Stadt und Kreis Neuwied auf Materialtransport zu Krankenhäusern, Altenheimen und Schulen.

Mit Entscheidung zur Einrichtung von Impfzentren bildete sich Anfang Dezember der Schwerpunkt für den Ortsverband in der Errichtung der Infrastruktur (Strom, Wasser, Abwasser und Netzwerk) für das Impfzentrum in Oberhonnefeld-Gierend. At Hoc wurden die Arbeiten binnen einer Woche durchgeführt und im Anschluss an verschiedenen Tagen optimiert. Unterstützung für den Ortsverband kam von den Kameraden aus Montabaur und Limburg. So war das Impfzentrum einsatzbereit und ging mit Eintreffen des Impfstoffs Ende Dezember in Betrieb.

Nach weiteren Änderungen und Anpassungen an Situation und Abläufe im Impfzentrum wurde auch das Testzentrum im Gebäude der Fieberambulanz in der Rudolf-Diesel-Straße in Neuwied im März 2021 mit Strom und Netzwerk eingerichtet.

Unterm Strich verbauten die Helferinnen und Helfer mehr als 3500m Stromkabel, verlegten 3000m Netzwerkkabel und Installierten 1300 Wasser und Abwasserleitung. Die eingesetzten Fahrzeuge waren mehr als 4000km im Corona Einsatz unterwegs um unsere Einsatzkräfte sicher zu den Einsatzstellen und zurück zu bringen oder Materialtransporte in Rheinland-Pfalz und im Landkreis Neuwied durchzuführen. Bis März 2021 sammelten sich so mehr als 3000 Einsatzstunden im Ortsverband Neuwied an.

Gerade in solchen Situationen zeigt sich die hervorragende Zusammenarbeit im Zivil- und Katastrophenschutz im Landkreis Neuwied. Diese funktioniert nur auf Grund der Tatsache, dass sich die Organisationen auf ihre Kernaufgaben konzentrieren und die Führung auf allen Ebenen im Landkreis funktioniert. Durch die regelmäßigen Besprechungen im Krisenstab werden die entsprechenden Weichen gestellt, um die passenden Maßnahmen einzuleiten.


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